KÄNGE IM DUNKELN

BLACK IGLOO

Es ist das Wanderzelt, das seit 2017 erfolgreich die "Klänge im Dunkeln" und ihre Zuschauer empfängt. Unterstützt von einem der traditionsreichsten Schweizer Vereine mit Sitz in St. Gallen, OBVITA, verkündet es seinen Slogan "Wir schaffen Lebensqualität" seit gut 118 Jahren.
 

Nach etwas mehr als einem Jahrhundert trifft es auf die  "Klänge im Dunkeln" mit einem völlig neuen Treffpunkt zwischen blinden und sehenden Menschen. Der Black Igloo kommt also 2018 am Jazzfestival von Ascona an, und plötzlich taucht das Publikum durch mehrere internationale Gäste, die sich mit jeder Vorstellung abwechseln, in eine phantasievolle und überraschende Welt ein.
 

In der dichten Struktur des Schwarzen Iglus gelingt es den Sonnenstrahlen nicht, den Klangzauber zunichtezumachen, ebenso wenig wie den Gastkünstlern: Ellen Birath (Schweden), Quyana Linell (USA), Luiz Meira (Brasilien), Rocco Lombardi (CH), Alexey Marti (Kuba) sind fasziniert und verzaubert von einer surrealen Erfahrung, die sie immer noch mit Begeisterung erzählen.


Der Schwarze Iglu kann an mehreren Tagen und zu jeder Jahreszeit aufgestellt werden, ideal, um bei Versammlungen und Festivals ein neugieriges und sensibles Publikum auch zu Behindertenfragen zu versammeln.


Die Zuhörer werden von blinden Führern begleitet, und im Innern haben die Tessiner Musiker Sandro Schneebeli und Max Pizio die Aufgabe, die Zuhörer durch eine Klangroute der verschiedenen Musikkulturen der Welt reisen zu lassen. Die Teilnehmer betreten das Zelt, ohne einen anderen Bezugspunkt als die Hand der blinden Person, die sie begleitet, zu haben.

Es gibt keine Orientierung, man sieht sich nicht im Publikum und man sieht nicht, dass die Musiker mit verschiedenen Musikinstrumenten ihr Bestes geben.


Corriere della sera, ITALY
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Als ob die Noten Gestalt annehmen und gesehen werden könnten. Musik zu hören, im tiefsten Schwarz der Mitternacht, ist so, als ob man die einzelnen Noten jedes Akkords trennt und sie nach und nach zusammenfügt, bis man die ganze Melodie hört, Instrument für Instrument. Es heißt "Sounds in the dark".


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